Den Trolleygriff in der einen Hand, drückte ich mit der anderen Hand auf den Aufzugsknopf, um meinen Koffer nicht die Treppe hinuntertragen zu müssen. Ich wollte meine Eltern besuchen. Als sich die Türen des angekommenen Aufzugs öffneten, war dieser nicht wie erwartet leer, denn ein Mann stand darin. Ich fand in dem sehr engen Aufzug dadurch Platz, dass ich gegen die verspiegelte Wand blickte, mit meinem Koffer hinter mir, der vor der Wand mit der Knopfleiste stand. Der Mann stand mit dem Gesicht zur Knopfleiste.
Im Spiegel warf ich einen Blick auf den Mann, der einen grimmigen Gesichtsausdruck hatte. Er hatte einen grau melierten Dreitagebart. Er sah um die 50 Jahre alt aus und trug eine Kappe mit dem Logo der New York Yankees, eine Brille mit einem modernen, schwarzen Gestell, einen Blazer, Jeans und Sneaker.
Die Tür stand noch offen, auf dem Stockwerk, auf dem ich eingestiegen war.
„Könnten Sie den Knopf drücken?“ sagte ich und drehte meinen Kopf zu ihm herum. Ich meinte den Knopf, der die Türe auf Befehl verschließt.
Es platzte aus ihm heraus: „Jetzt soll ich Sie bedienen? Ein alter Mann soll die Jungen bedienen!“
Die Tür verschloß sich nun ohne Drücken des Knopfs von alleine.
Er schüttelte den Kopf: „Nehmen Sie sich doch ein Hotel, das gibt's ja nicht...“
„Es wär ja kein Aufwand gewesen...“ Ich wusste nicht, was ich sagen sollte.
Schon waren wir im Erdgeschoss angekommen und die Tür gleitete auf. Der Mann trat aus dem Aufzug und stapfte davon.

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